Nationalpark Kalkalpen und die Pyhrn Priel Region.

Der Nationalpark Kalkalpen beim Sperlhof.

Mit dem Nationalpark Kalkalpen quasi direkt vor der Haustür bietet der Sperlhof die besten Voraussetzungen für spannende und inspirierende Erkundungen in das größte zusammenhängende Waldschutzgebiet Mitteleuropas! Das Wunder Wald und alles was damit verbunden ist. Der Nationalpark Kalkalpen ist ein kleines Universum für sich. Mit einer eigenen Evolution und so mancher kleinen Revolution.

Sein geographische Lage bietet vielen z.T. vom Aussterben bedrohten Tieren- und Pflanzenarten einen optimalen Lebensraum! Hier sprudeln an die 800 Quellen die in natürliche Bachläufe fließen und so charakteristisch das Bild des Reichraminger Hintergebirge und das Sengsengebirge prägen. Tiefe Schluchten, eindrucksvolle Berggipfel und natürliche  Wälder locken die Besucher . Unzählige Wandermöglichkeiten und abwechslungsreiche Bike Routen führen durch den Nationalpark Kalkalpen und auf die Almen. Hier werden sie mit typischen, regionalen Köstlichkeiten verwöhnt.

Immerhin beherbergt er die größte Waldregion in Mitteleuropa und die größte Karstquelle des Landes, den Pießling Ursprung in Roßleithen. Ein buntes Sammelsurium aus ursprünglichen Wäldern, eindrucksvollen Berggipfeln, tiefen Klammen und glasklaren Bergbächen machen Lust auf neue Erfahrungen fernab des Alltags. Ein kleiner innerer Survival-Trip gefällig? Vordringen in die eigenen Tiefen und die naturnahen letzten unberührten Fleckenunserer Heimat? Dann nichts wie los!

In  Begleitung eines Nationalpark Rangers haben sie die Möglichkeit den Nationalpark hautnah zu erleben. Angefangen mit  Schneeschuhwanderungen in den ersten Monaten des Jahres, beginnt der Frühling mit  Birkhahnbalz  oder bei einer Tour ins Gamsgebirg.  Besonders interessant wird es für Blumenliebhaber bei einer geführten Orchideen Tour  oder im Reich des Luchses.  Der Nationalpark Kalkalpen  wurde mit seinen Buchenwäldern als  UNESCO Weltnaturerbe ausgezeichnet, warum das so ist erfahren sie  bei der „Welterbe Tour“. Im Spätsommer hallen mächtige Rufe durch die Bergwälder, die Zeit der Hirschbrunft! Den Jahreskreis schließen die Gamsbrunft Touren im November, bei dieser beobachten sie  halsbrecherische Verfolgungsjagden durch zum Teil  steile Felswände.                                                                                                                                                                                                                                         

Am besten mit ausgebildeten Nationalparkbetreuern, die das ganze Jahr über geführte Touren zu den Naturwundern im Nationalpark Kalkalpen anbieten. Von der Birkhahnbalz und Orchideenblüte im Frühling über sommerliche Gamspirschen, Almen- und Höhlentouren bis zur Hirschbrunft und dem Herbstzauber im Bodinggraben.

Einen ersten Einblick in die Vielfalt des Nationalpark Kalkalpen erhalten sie bei einem Besuch des Panoramaturm Wurbauerkogel. Die Ausstellung „Faszination Fels“  und der Film „Paradies aus Stein“ zeigen weltmeisterliche und herausragende Leistungen von so manchem Felsbewohner auf. Steht man schließlich auf der Aussichtterrasse eröffnet sich ein eindrucksvolles Panorama mit 21 Gipfeln über Zweitausend Meter! Kostenloser Audioguide Verleih an der Kassa- bequem die Ausstellung in Deutsch, Englisch und  Tschechisch erleben!                                                                                                                                                       

Als Einstieg sei ein Aufstieg auf den Wurbauerkogel empfohlen. Der 21 Meter hohe Turm gestattet bei Fernsicht den Blick auf 21 „Zweitausender“: Totes Gebirge, Sengsengebirge und Haller Mauern hautnah sind garantiert. Die Ausstellung des Nationalpark Kalkalpen "Faszination Fels" gibt einen fulminanten Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt oberhalb der Waldgrenze.

Nationalpark Kalkalpen - wild und artenreich

  • Der Nationalpark Kalkalpen schützt die größte Waldwildnis Österreichs mit dem längsten natürlichen Bachsystem der nördlichen Kalkalpen.
  • Nirgendwo in Österreich sind so viele Schmetterlingsarten bekannt.
  • In keinem Schutzgebiet Österreichs gibt es so viele Lebensraumtypen mit höchster Schutzstufe der europäischen Naturschutzrichtlinie.
  • Urwaldvogelarten wie der Weißrückenspecht, der Raufußkauz und der Zwergschnäpper gibt es im Nationalpark in besonders hoher Dichte.
  • Der Scharlach-Plattkäfer, eine seltene Urwald Reliktart, ist eine absolute Rarität im Alpenraum und wurde österreichweit erst dreimal nachgewiesen. Der Nationalpark Kalkalpen ist der einzige Standort im Bergwald, wo dieser Käfer sehr häufig vorkommt.
  • In den unterirdischen Klüften und Karsthöhlen des Sengsengebirges konnte sich isoliert eine eigene Höhlenlaufkäferart entwickeln, die es weltweit nur hier gibt.
  • Die Nationalpark Almen und Wiesen sind besonders reich an Blüten- und Gefäßpflanzenarten. Über 800 Arten, davon 126 gefährdete Arten nach der Roten Liste Österreichs, konnten bereits nachgewiesen werden.

Urwaldriesen und Artenvielfalt.

Baumriesen sind durch die Bewirtschaftung unserer Wälder selten geworden. Doch hier im Nationalpark nimmt auch das Waldleben einen natürlichen Kreislauf. Die Bäume werden größer, knorriger und verwitterter, sterben irgendwann ab und bieten neuen Lebensraum. Der natürliche Kreislauf gibt der Evolution Raum für Entwicklung. Während auf vermodernden Stämmen die nächste Baumgeneration heranwächst, zersetzen Insekten und Mikroorganismen die Reste des Totholzes zu fruchtbarem Humus. 200jährige Tannen beherbergen über 250 verschiedene Tierarten mit über 2000 Individuen. Von den rund 13.000 im Wald lebenden Pflanzen-, Pilz- und Tierarten sind 4.500 im Laufe ihrer Entwicklung auf alte und tote Baumstämme angewiesen.

Almen und Bergwiesen – Blütenpracht im Waldmeer

Im Nationalpark Kalkalpen wollen 21 Almweidegebiete mit ihrem besonderen Reichtum an Blütenpflanzen, Almkräutern, Wildblumen, Schmetterlingen, Insekten, Wildbienen, Reptilien, Vögeln erwandert und erobert werden.

Der Luchs – endlich wieder da!

Seit 1821 gilt der Luchs als ausgestorben, doch nun ist er wieder zurückgekehrt – und wurde im Jahr 2000 auch erstmals wieder gesichtet. Zur Bestandsstützung wurden zwischen 2011 und 2017 einige Luchse aus der Schweiz im Nationalpark Gebiet freigelassen.

Blühende Raritäten

42 verschiedene wildwachsende Orchideenarten gibt es im Nationalpark Kalkalpen zu entdecken. Die größte und wohl bekannteste Art ist dabei der Gelber Frauenschuh. Dieser seltenen Pflanzenart kommt besonderer Schutz zu.  Besonderen Blütenreichtum im Nationalpark Kalkalpen weisen Wiesen und Almen auf. Aber auch an kargen Felsstandorten und im Wald gedeihen prächtige Blütenpflanzen. Die Türkenbund-Lilie ist dabei wohl die auffälligste Blume und eine von 125 vollkommen geschützten Pflanzenarten des Nationalparks. 

Wildnis braucht unseren Schutz

Seit dem Ende der forstwirtschaftlichen Nutzung im Jahre 1994 kehrt in die Schluchten und Wälder des Nationalparks Wildnis zurück. Nur durch den Erhalt großer natürlicher Lebensräume kann unsere heimische Artenvielfalt über kommende Generationen weiterleben. Steinadler, Wanderfalke, Fischotter, Schwarzstorch, Weißrückenspecht und eben der Luchs finden im Nationalpark wieder eine Heimat.

Mehr Infos zum Nationalpark Kalkalpen finden Sie hier:

Nationalpark Kalkalpen


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